AFD III

Mamiya 645 AFD III

Die offene Plattform für digitale Mittelformatlösungen

Die neue Mamiya 645 AFD III verfügt über ein neues serielles Datenkommunikationsprotokoll mittels der Mamiya MSCE Schnittstelle (Mamiya Serial Communication for External) und damit über einen erweiterten Datenaustausch nicht nur in Verbindung mit digitalen Rückteilen.

So erreicht die Mamiya 645 AFD III in Verbindung mit dem 22 MP Mamiya ZD Back den Bedienkomfort der integralen Mamiya ZD Mittelformat Digitalkamera.

Der Datenaustausch zwischen der Kamera und dem Mamiya Digitalrückteil wurde erweitert, so dass jetzt z.B. auch Informationen der verwendeten Objektive übertragen werden und so die Korrektur spezifischer Abbildungsdaten bei Verwendung der Mamiya Digital PhotoStudio Software möglich sind.

Der Strategie folgend offene Plattformen anzubieten, ist die Mamiya 645 AFD III kompatibel zu Digitalrückteilen anderer Hersteller, wie z.B. PhaseOne, Leaf, Jenoptik oder Sinar.

Zu den weiteren Neuerungen gehört die bereits von der Mamiya ZD bekannte Möglichkeit, das aktive Autofokus-Messfeld automatisch oder manuell wählen zu können.

Im Vergleich zu den vorherigen Modellen wurde die Geschwindigkeit des Autofokussystems deutlich verbessert. Dazu trägt der Einsatz neuer kernloser Motoren bei, die – als angenehmer Nebeneffekt – ihre Arbeit auch deutlich leiser verrichten.

Die Wahl der Belichtungsmessmethode (A-S Umschaltung) und der Belichtungskorrektur erfolgt nicht mehr mechanisch, sondern mittels Bedientaste und elektronischem Einstellrad. Beide Parameter werden sowohl im Sucher- als auch auf dem oberen Kameradisplay angezeigt, so dass alle relevanten Informationen ständig im Blickfeld des Fotografen sind.

Bis zum heutigen Zeitpunkt war die Mamiya 645 AF Kamera Baureihe lediglich für die Verwendung mit den weltweit erhältlichen Alkali-Mangan oder Lithium Mignonzellen (Typ AA) konzipiert. Um den Anforderungen der Fotografen nach der Verwendung von wiederaufladbaren Akkus Rechnung zu tragen, können in der neuen Mamiya 645 AFD III jetzt auch Nickel-Metallhydrid Akkus (Typ AA) eingesetzt werden.

Die Mamiya 645 AFD III ermöglicht jetzt auch die Blitzsynchronisation auch auf den zweiten Verschlussvorhang, um sich bewegende Objekte beim Einsatz von Blitzgeräten korrekt wiederzugeben. Die entsprechende Funktion wurde dem Menü der Benutzer-Einstellungen hinzugefügt.

Grundsätzlich wurde die Ausstattung der Mamiya 645 AFD III erneut auf die Kompatibilität mit zukünftigen Entwicklungen ausgelegt.

Technische Daten der Mamiya 645 AFD III und die Details der Benutzer-Einstellungen finden sich in den Datenblättern.

Mamiya Rollfilmkassette HM402 120/220

Nach wie vor gibt es eine ganze Reihe von Fotografen die vorzugsweise mit Filmmaterial auf analoger Basis arbeiten und dies weiterhin tun möchten, oder aber den Weg zurück von der digitalen zur analogen Fotografie beschreiten.

Die Entwicklung der neuen Rollfilmkassette HM402 einem kernlosen Motor gipfelt in einer Aufnahmefrequenz von 2 Bildern pro Sekunde in Verbindung mit der Mamiya 645 AFD III. Die bisherigen Mamiya 645 AF Mittelformatmodelle verfügten "nur" über eine – für das Mittelformat schon recht beachtliche – Frequenz von 1,2 Bildern pro Sekunde. Durch den erweiterten Datenaustausch der Mamiya 645 AFD III wird die Einbelichtung der verwendeten Objektivbrennweite in den Filmrand ermöglicht.

Die wichtigsten Neuerungen der Mamiya 645 AFD III

und der Rollfilmkassette HM402 120/220 im Überblick

- Erweiterter Datenaustausch nicht nur mit Digitalrückteilen
- Erweiterte Auswahl des Autofokus Messfeldes
- Schnelleres und leiseres Autofokussystem
- Kompatibilität mit Nickel-Metallhydrid (NiMH) Akkus
- Wahl von Belichtungsmessmethode (A-S Umschaltung) und Belichtungskorrektur mittels Bedientaste und elektronischem Einstellrad.
- Blitzsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang
- Bildaufnahmefrequenz von 2 Bildern pro Sekunde mit der Rollfilmkassette HM402 120/220
- Einbelichtung der verwendeten Objektivbrennweite mit der Rollfilmkassette HM402 120/220

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